Ich wundere mich nur, das im spezielle Upscale Modus, wo ich schon das video file Deinterlaced, Stabilisiert und danach Denoised habe, und dann mit dem Equinox-Modell von 1080p auf 4k hochskaliert habe (auf Standard und beste Qualität eingestellt), erwartet man normalerweise in diesem Modus eine der besten zur Verfügung gestellten Upcale Funktionen. Doch die Qualität am Ende, ist leider viel schlechter als das integrierte 4k Model im Denoise Modus!!! Aber dann frage ich mich, wozu gibts den Upscale Modus und soviele Modele wenn das beste Ergebnis wo ander steckt! ? Vieles deutet darauf hin das Unifab das Denoise 4k-Modell zum Equinox-Model in puncto Workflow (Denoise vor Upscale) und Codec-Profil (Main vs. Baseline) technisch massiv überlegen ist!!!
Unterschied: Encoder-Profil (Baseline vs. Main) – Der Qualitäts-Killer
Das Enquoix-Modell zwingt den Encoder in einen 20 Jahre alten Kompatibilitätsmodus (Baseline). Dadurch werden rund 30–40 % mehr Bitrate verschwendet, um die gleiche subjektive Qualität zu erreichen wie das Main-Profil.
Das Denoise+4k-Modell verwendet Main mit CABAC. Das ist das absolute Minimum für moderne, effiziente HD/4K-Kodierung. Dadurch kann es bei 61 Mb/s deutlich mehr Details konservieren als das Enquoix-Modell bei 53 Mb/s, obwohl es eigentlich nur wenig mehr Bitrate hat – weil es die Daten einfach viel intelligenter verteilt.
Enquoix Basismodel (Upscale only):
Im Log sah ich die verwendete Encoder-Bibliothek : x264 core 164 (Software-Encoder). Der Befehl dazu wird im Hintergrund mit rc=cbr und cabac=0 ausgeführt.
Denoise+4k Modell (Denoise + Upscale):
Im Log steht: info: CUDA GPU acceleration for video H264 encoding enabled.
Das bedeutet: Hier wurde der NVIDIA-Hardware-Encoder (NVENC) verwendet.
Konsequenz: Der Hardware-Encoder ist blitzschnell, aber in puncto Kompressionseffizienz oft etwas schlechter als Software-x264. ABER bei mir hat NVENC trotzdem das Main@L5.1-Profil (mit CABAC) geliefert, während der Software-x264 auf dem primitiven Constrained Baseline (ohne CABAC) fest hing.
Habe die Video Datei mit verschiedenen Modelen und Optionen probiert! Das kam raus:
4K (Equinox) Bessere Qualität:
Profil Constrained Baseline@L5.1
CABAC Nein (deaktiviert)
B-Frames 0 (bframes=0)
Referenzframes 1 (ref=1)
GOP (I-Frame-Abstand) N=24 (sehr kurz, ca. 1 Sekunde)
Videobitrate 53,0 Mb/s
Bits/(PixelFrame) 0,2554K
4K (Equinox) Bessere Qualität + VideoRefiner AI Lokal Version:
Profil Constrained Baseline@L5.1
CABAC Nein (deaktiviert)
B-Frames 0 (M=1 im GOP → keine B-Frames)
Referenzframes 3 (ref=3) – Verbesserung
GOP (I-Frame-Abstand N=75 (länger, ca. 3 Sekunden) – Verbesserung
Videobitrate 30,3 Mb/s
Bits/(PixelFrame) 0,146 (deutlich sparsamer)
Vellum Model 8k
Profil Constrained Baseline@L6
CABAC Nein (deaktiviert)
B-Frames 0 (M=1 im GOP → keine B-Frames)
Referenzframes 1 (ref=1)
GOP (I-Frame-Abstand N=24 (bei 25 FPS also etwa alle 0,96 Sekunden)
Videobitrate 91,1 Mb/s
Bits/(PixelFrame) 0,110
Vellum Model 8k + VideoRefiner AI Lokal Version:
Profil High@L6
CABAC ist aktiviert (cabac=1)
B-Frames (bframes=3)
Referenzframes 4 (ref=3 im Log, effektiv 4 Frames)
GOP (I-Frame-Abstand N=250 (alle 250 Frames, also alle 10 Sekunden, ein I-Frame)
Videobitrate 58,3 Mb/s
Bits/PixelFrame = 0,070) – niedrigster Wert
Nur beim VideoRefiner: 8×8-DCT ist aktiviert (8×8dct=1)
FAZIT: VideoRefinerAI Lokal Verwendet CQP (Constant Quantization Parameter) mit qp=18. Das ist ein qualitätsbasierter Modus. Der Encoder passt die Bitrate dynamisch an, um überall das gleiche, extrem niedrige Quantisierungsrauschen zu halten. QP=18 gilt bei AVC als visuell nahezu verlustfrei (transparent)
BITTE PRÜFT OB IHR NICHT EINE VERBESSERUNG HERBEIFÜHREN KÖNNT! ENTWEDER SOLLTE MAN EINE EIGENE EINSTELLUNG HABEN DIE DAS PROFIL WÄHLBAR MACHT ODER AUTOMATISCH DAS BESTE NIMMT UND NICHT DAS SCHLECHTERE!!!!!!!!!!!!!! WOZU SONST DAS GANZE UPSCALE AI WENN DENOISE + 4k VIEL BESSER AUSGIBT!